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Montag, den 19. September 2011 um 11:10 Uhr

Die ersten Wochen in einer  Neugründung

Die Frankfurter CJ-Niederlassung ist nun komplett

Noch haben wir keinen Esstisch, und manches andere fehlt auch noch – aber es ist trotzdem schon ganz wohnlich bei uns im fünften Stock mitten in Frankfurt, mit Blick auf die Türme von Banken und Unternehmen. Gut sieben Wochen ist es nun schon her, dass wir zu dritt hier eingezogen sind: Sr. Monika Uecker, Sr. Igna Kramp und Sr. Magdalena Winghofer. Die Vierte im Bunde, Sr. Edelgardis Kunkel, wird in den nächsten Tagen nachfolgen, wenn sie als Oberin in Mainz abgelöst ist.

Naturgemäß ist die erste Zeit geprägt von Themen wie „Wie kriegen wir die Kisten weg?“ oder  „Wo ist der nächste Supermarkt?“ Gleichzeitig war für Sr. Monika (Trauerseelsorge) und Sr. Igna (Hochschule St. Georgen) ein Stück Alltag in ihrer Sendung; Sr. Magdalena hat in der Pfarrseelsorge eine neue Stelle angetreten.

 

die neuen Frankfurterinnen
Die Gästeliste unserer ersten Wochen zeigt allerdings deutlich, dass sich unsere Sendung als apostolische Kommunität nicht in den Aufgaben der Einzelnen erschöpft. Bekannte und Unbekannte, Freunde, Interessentinnen, Mitschwestern haben uns in unserem neuen Domizil aufgesucht, aus Neugier und Interesse, für ein Gespräch, für ein paar nette Stunden oder für ein Nachtlager auf der Durchreise. Vielleicht einer von vielen Aspekten, welche Bedeutung unser „Sein“ als geistliche Gemeinschaft in dieser Stadt haben kann…

Unterschiedlichkeit als Chance

Am 17. September wurde unsere Kommunität, die in den letzten Wochen ohne große Planungen und Absprachen durch das einfache Miteinander-Leben begonnen hat, nun auch offiziell errichtet durch die Einführung von Sr. Monika als Oberin. „Ihr habt einander nicht ausgesucht, ihr seid sehr unterschiedlich“ – das als herausfordernde und fruchtbare Chance anzunehmen legte uns Provinzassistentin Sr. Sabine Adam ans Herz.

Mit der Kraft des Heiligen Geistes und im Vertrauen auf „die langsame Arbeit Gottes“ (aus dem Segenstext von Pierre Teilhard de Chardin) können wir gespannt sein, wie unser kleines Pflänzchen weiter wächst und Früchte trägt. Text: Sr. Magdalena Winghofer CJ

 
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