|
|
|
|
Als Maria Ward und ihre Gefährtinnen sich zu einer Gemeinschaft zusammenschlossen, lag ihnen viel daran, Mädchen und Frauen eine fundierte Ausbildung zukommen zu lassen. Sie sollten fähig werden, in den unruhigen Zeiten der Glaubensauseinandersetzungen zu einer eigenen klaren und sicheren Überzeugung zu finden. Nur wer die Botschaft des Evangeliums kennen gelernt hat und mit dem Lebensbeispiel Jesu Christi vertraut geworden ist, kann andere im Glauben bestärken. So entstanden kleine Schulen, die von Fürsten und Bischöfen gefördert wurden und beim Volk beliebt waren, weil auch arme Kinder Unterricht erhielten.
Aus diesen kleinen privaten Schulen entwickelten sich durch die Jahrhunderte die Bildungs- und Erziehungseinrichtungen der „Englischen“. Je nach Bedarf vor Ort entstanden Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen aller Art bis hin zu berufsbildenden Akademien, umrahmt von Internaten, Tagesheimen und Studentinnenheimen.
Noch heute bestehen in Deutschland, Österreich und Südtirol weit über 60 Einrichtungen in Maria-Ward-Tradition.
|
|
|
|