Überleben nach der Aufhebung

Überleben nach der Aufhebung

Nach dem Verbot durch Papst Urban VIII. wurden die Niederlassungen nach und nach aufgehoben. Beim Tod Mary Wards im Jahr 1645 blieben einige Gefährtinnen in Yorkshire zurück, einige wurden in Rom geduldet, andere unterrichteten in München als weltliche Lehrerinnen.

Trotz der Aufhebung schlossen sich am 3. Mai 1645 in München zwei Frauen der Gruppe an, eine Engländerin und eine Deutsche. Die Gefährtinnen in England gingen bald nach Paris und erzogen dort englische Mädchen, von denen vier 1654 in München aufgenommen wurden. Die Gemeinschaft wählte kontinuierlich eine Oberstvorsteherin auf Lebenszeit als jeweilige Nachfolgerin Mary Wards.

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