Ausbreitung nach 1703

Ausbreitung nach 1703

Unterstützt von einigen Bischöfen und dem bayerischen Kurfürsten bat die Oberstvorsteherin in Rom um Bestätigung der Gemeinschaft. 1703 konnte die Approbation eines „Summariums der Regeln“ erreicht werden. Damit hatten zwar nicht die Mitglieder, wohl aber ihre Lebensweise geistlichen Rang. Die Gemeinschaft hatte damit eine kirchliche Existenzberechtigung, was zu einer Reihe von Gründungen führte: 1706 in St. Pölten, 1717 in Bamberg, 1721 in Altötting, 1724 in Meran, 1725 in Krems, 1732 in Fulda, 1739 in Brixen, 1746 in Prag, 1748 in Aschaffenburg und 1749 in Frankfurt am Main.

Grund für die Anfragen aus diesen Städten war die vom Institut geleistete Mädchenerziehung. Das Bildungsziel bestand darin, „die Kinder weiblichen Geschlechts vor allem zu unterrichten in der Gottesfurcht, in den Geheimnissen unseres heiligen Glaubens, in guten Sitten und was zur wahren Tugend förderlich ist, dann auch im Lesen, Schreiben, Nähen, Sticken, Kochen, Hauswirtschaften, neben der französischen Sprache zu erlernen und also den Eltern an die Hand zu gehen“ (aus einem alten Lehrplan).

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