Im dritten Jahrtausend

Im dritten Jahrtausend

Während im Jahr 1955 insgesamt 4198 Schwestern im Institut lebten, waren es 1975 noch 3215, 2002 noch 2192. Der besonders starke Rückgang im Westen und in der Mitte Europas führte dazu, dass dort die meisten der eigenen Werke (Schulen, Internate, Kindergärten, Heime etc.) in andere Trägerschaft und Leitung übergeben und manche Werke und zahlreiche Niederlassungen geschlossen werden mussten. Neue Tätigkeitsfelder wurden vor allem bei der Mitarbeit in der Seelsorge, sowie in geistlicher Begleitung und Exerzitienarbeit gefunden.

Die Generalkongregation 2002 entschied sich für die Übernahme der vollständigen ignatianischen Konstitutionen, ausgenommen nur die Priestern vorbehaltenen Funktionen. Mit Stichtag 30. Januar 2004 änderte sich der Name von „Institutum Beatae Mariae Virginis“ (IBMV) in „Congregatio Jesu“ (CJ).

2004 begann eine kleine Niederlassung in Hannover mit der Übernahme eines Hauses der Jesuiten. 2005 vereinigten sich die acht deutschsprachigen Provinzen zu einer einzigen, der Mitteleuropäischen Provinz mit Sitz in München-Pasing. 2008 begannen drei Schwestern in einer Niederlassung in Schleusingen in der Diözese Erfurt.

In den Jahren 2009/2010 feierte die Congregatio Jesu ihr 400-jähriges Jubiläum. Am 19. Dezember 2009 wurde Mary Ward von Papst Benedikt XVI. bestätigt, dass sie „venerabilis“ sei, eine außerordentlich verehrungswürdige und vorbildliche Person.

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