Projektwoche in Mainz: Weit weg ist näher als du denkst

Projektwoche an der Maria Ward-Schule in Mainz:

Weit weg ist näher als du denkst

Seit Jahren gibt es in der Mainzer Maria Ward-Schule Projekttage mit dem Titel: „Weit weg ist näher als du denkst“. Schwester Gonzaga Wennmacher CJ bringt dabei Mädchen der Klassen 9/8b mit zahlreichen Hintergrundbeispielen nahe, wie die Schwestern der Congregatio in Simbabwe leben.

Bei den Projekttagen vom 15. bis 19.05.2017 ging es schwerpunktmäßig um das Thema „global denken, lokal handeln“, mit  besonderer Berücksichtigung der Situation der Jugend in Simbabwe, insbesondere der Jugendlichen des Children’s Home, Amaveni. Es wird nicht überraschen, dass Jugendliche in Deutschland oder Simbabwe gleiche Sehnsüchte und Hoffnungen haben - die Lebensweise der Schülerinnen in beiden Ländern unterscheiden sich jedoch wesentlich. Wer in Simbabwe morgens beispielsweise 15 km Schulweg hat, ohne Wasserflasche oder Pausenbrot, denkt und lebt anders als Schüler in Europa, in Deutschland, in Mainz – bei günstigen Schulwegen per Bus, Auto oder kurzen Wegen zu Fuß oder mit dem Rad.

Die Mainzer Schülerinnen belassen es jedoch nicht bei der Theorie, sondern setzen das Thema "global denken, lokal handeln" auch praktisch um. So gab es an der Maria Ward-Schule die Aktion „Mainzer Räder für Simbabwe“ – die es ermöglichte, insgesamt 165 Räder direkt in Simbabwe zu kaufen. Mit den Rädern können die Schüler der Mary Ward Primary School in Mbizo und die Kinder und Jugendlichen an der bischöflichen Secondary School in Nesigwe ihren Schulweg nun besser und schneller zurücklegen, was sich auch auf bessere Konzentrationsfähigkeit im Unterricht und auf besseres Lernen auswirkt. Mit dem Kauf wird auch eine Initiative der World Bicycle Relief in Simbabwe unterstützt. Die Montage der Räder erfolgt in Simbabwe und schafft dadurch einheimische Arbeitsplätze.

Während der Projektwoche sprachen die Mainzer Schülerinnen auch über das Leben der jungen Maria Ward-Schwestern in Simbabwe. Viele junge Frauen, die in Simbabwe in die Congregatio Jesu eintreten, haben noch keinen Schulabschluss – weil die Eltern und/oder Großeltern nur sehr wenig Einkommen haben und die hohen Kosten für die Schule nicht bezahlen können. Die Congregatio Jesu versucht, die Schulgebühren für die jungen Frauen durch Spenden aufzubringen und die Mädchen und Frauen während Schulzeit und Studium zu unterstützen. So kann die Gemeinschaft zurzeit 13 jungen Frauen Ausbildung und Studium ermöglichen.

Heute leben in Simbabwe 41 Professschwestern, fünf Novizinnen und einige ordensinteressierte junge Frauen sowie zwei Schwestern aus Europa. Um das 1951 begonnene Werk in Simbabwe weiterführen zu können, ist die Congregatio Jesu auf Spenden angewiesen.

Spendenkonto: 

Pax-Bank eG Mainz, Congregatio Jesu Mitteleuropäische Provinz
IBAN: DE24 3706 0193 4001 1680 16

BIC: GENODED1PAX   
Stichwort: Simbabwe-Hilfe für Maria Ward-Schwestern

Wenn Sie Ihre Adresse angeben, senden wir Ihnen neben der Zuwendungsbescheinigung auch weitere Informationen über unsere Arbeit und den Einsatz Ihrer Spenden in Simbabwe zu. 

Ansprechpartnerin: Gonzaga Wennmacher CJ - Tel. (0 89) 82 99 42-40 – E-Mail: gonzaga.wennmacher [at] congregatiojesu.de