Wiederbeginn in Bayern

Wiederbeginn in Bayern

Die Wende für die bayerischen Häuser trat mit der Regierung König Ludwigs I. ein. Günzburg, das 1805 bayerisch geworden war, hatte die Zeit bis 1817 dadurch überbrückt, dass man die Kandidatinnen als weltliche Lehrerinnen anstellte. 1819 wurde die Niederlassung in Aschaffenburg als erstes Institutshaus in Bayern offiziell genehmigt.

1835 übertrug König Ludwig das Königliche Erziehungsinstitut in Nymphenburg den Englischen Fräulein. 1836 war auf Betreiben des Passauer Bischofs von Burghausen aus eine Niederlassung gegründet worden, die in die ehemalige Benediktinerinnenabtei Passau-Niedernburg einzog.

Von den bestehenden bzw. wiedererrichteten Häusern gingen zahlreiche Neugründungen aus, die der Mädchenerziehung in der Provinz dienten: Berg am Laim (1840), Neuburg a. d. Donau (1847), Bad Reichenhall (1852), Nürnberg (1854), Lindau (1857), Schrobenhausen (1858), Osterhofen (1858), Neuhaus a. Inn (1858), Pfarrkirchen (1859), Wallerstein (1859), Kempten (1861), Pasing (1862), Deggendorf (1863), Würzburg (1866), Eichstätt (1868), Passau-Freudenhain (1870), Traunstein (1893), Bad Homburg (1894), Tüssling-Heiligenstatt (1894), Landau in der Pfalz (1896), Regensburg (1903), Simbach (1909).

Das Nymphenburger Generalat initiierte auch Gründungen in Rumänien (1852) und in Indien (1853). 1862 kam es zur Gründung eines Hauses in Gloucester, das 1873 nach London verlegt wurde, 1885 zu einer weiteren Niederlassung in Ascot.

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Das Institut im Schlossflügel zu Nymphenburg

 


Die Errichtung einer „Kinderbewahranstalt“
in Burghausen 1852

 


Allahabad, „Missionsfiliale“ von Nymphenburg