• slide

Mitlebekommunität Mamre

In Nürnberg bietet unsere Mitlebegemeinschaft Mamre Frauen die Möglichkeit, ein Wochenende, einige Tage oder längere Zeit mit den Schwestern der Congregatio Jesu mitzuleben.

Eine Teilnehmerin berichtet, wie ein Wochenende in Mamre ablaufen kann:

Im folgenden Bericht erzähle ich, warum sich ein Besuch in Mamre unbedingt lohnt und was frau dort so erwarten könnte. Sinnvoll ist es allerdings, sich vorher anzumelden und nicht einfach wie die drei Männer bei Abraham spontan in Mamre vorbeizukommen. Auch muss frau weder befürchten, plötzlich ein Kalbssteak serviert zu bekommen, noch hat sie in der Zeltküche zu  bleiben, um Brotfladen zu backen. Doch was geschieht dann in Mamre?

© Sr. Magdalena Winghofer CJ

Insgesamt waren wir sieben interessierte Frauen, und die meisten kannten sich bereits von anderen CJ-Veranstaltungen. Feierlich wurde das Wochenende bei köstlicher Kürbissuppe eröffnet, und Sr. Hilmtrud und Sr. Magdalena stellten ihr liebevoll entworfenes Programm vor. Sie waren offen für unsere Anregungen und Wünsche und berücksichtigten auch alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Mit der Komplet wurde der Tag beschlossen.

Am nächsten Tag näherten wir uns kreativ der Begegnung zwischen Gott und Abraham und Sara in Mamre (Gen 18,1-16) an, die der Kommunität ihren Namen gab. Mir persönlich blieb in Erinnerung, dass Sr. Hilmtrud den Zelteingang verkörperte und sagte, dass sie Leute zu sich einladen, aber dann auch wieder gehen lassen können möchte. Später sangen wir auch das passende Lied „Eingang und Ausgang“. Dieses Bild und die lachende Sara im Zelt werden mich noch länger begleiten.

Ich betrat Neuland, als ich mich auf die Aufgabe einließ, in Stille etwas zu töpfern, und ich genau diese Szene für mich modellierte. Zwei Schwestern der Kommunität verwechselten mein Kunstwerk zwar mit Mose in der Felsspalte, aber ich habe es immerhin heil nach Berlin bekommen.Pater Simon Lochbrunner SJ feierte mit uns die Eucharistie, und wir kamen über Gemeinschaft als Grundlage unseres Glaubens ins Gespräch. Vertraue ich, dass genug für alle da ist, wenn ich das Wenige, das ich habe, teile, wie die arme Witwe mit dem Propheten Elija? Anschließend hatten wir viel Spaß und Unterhaltung bei nicht ausgehendem Raclette.

© Sr. Magdalena Winghofer CJ

Der Tag endete mit einer stillen Anbetung, auf Wunsch sogar mit Weihrauch. Am Sonntag beteten wir die Laudes, die für ungeübte Stundengebetlerinnen eine blätternde Herausforderung darstellte, vor allem vor dem ersten Kaffee! Belohnt wurde die Mühe mit einem festlichen Sonntagsfrühstück.

Anschließend spielten wir ein von Sr. Magdalena selbst entworfenes Frage- und Würfelspiel, das nochmal die Geschichte vom Vortag vertiefte. Uns machte es Spaß, über die originellen Fragen nachzudenken und etwas quer zu denken. Es war sehr lustig.
Dann war nach der Sonntagsmesse und dem Mittagsessen für einige auch schon Zeit zu gehen.

Zum Abschluss möchte ich eine Frage des Spiels noch einmal in Bezug auf die Kommunität beantworten: „In einem Jahr….“ wird das Gästetuch bestimmt voller und noch bunter sein, weil noch viel mehr Frauen Euch besuchen werden!

Flyer zur Mitlebekommunität (PDF)

1.269,75 KB

Erfahren Sie mehr über das Leben in der Congregatio Jesu