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Impulse zu Worten Mary Wards

"Tue Gutes und tue es gut." Diese bekannte Aufforderung unserer Ordensgründerin leitet uns noch immer. Was ihre Worte uns heute sagen können, wie wir sie verstehen und nach ihnen leben können, beleuchtet Sr. Ursula Dirmeier CJ jeweils am 23. eines Monats.

Aktueller Impuls:

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CONGREGATIO JESU

Zum 23. März:

Es zähle für sie aber nicht, wo oder wann sie sterbe,
in ihrem Bett oder unter einer Hecke,
wenn es nur in Treue zu Gott geschehe.
Sie sei sicher, ob sie lebe oder sterbe,
sie diene einem guten Meister.

                          In der Englischen Vita über Mary Ward

Die Situation, in der sich Mary Ward 1629 befand,
war extrem in Bezug auf ihre Gesundheit.
Niemand konnte davon ausgehen, dass sie 
den Weg nach Rom lebend überstehen würde.
Auch sie selbst nicht.

Die Situation war extrem in Bezug auf das,
was ihr in Rom bevorstand.
Sie war zwei Jahre zuvor nach dem Verbot der
italienischen Niederlassungen von dort weggegangen.
In der Zwischenzeit hatte sie in München, Wien
und Preßburg Schulen gründen können.
Hier hatte sie Unterstützer.
Aber der Nuntius in Wien wollte sie
aus der Nähe des Kaisers entfernen
und suggerierte ihr, sie hätte in Rom
Chancen auf Bestätigung ihrer Gemeinschaft …

Wo lag der Wille Gottes?
Vielleicht orientierte sie sich am Rat des hl. Ignatius:
Zur Zeit der Trostlosigkeit soll man niemals
eine Änderung treffen, sondern fest
und beharrlich zu den vorherigen
Vorsätzen und Entscheidungen stehen.

Oder sie hielt sich an das Wort der Schrift:
Leide mit mir für das Evangelium!
Gott gibt dazu die Kraft.
(2 Tim 1,8)

 Text: Ursula Dirmeier CJ