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Das Leben Mary Wards

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  • 1585

    Geburt Mary Wards

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    Mary Ward kam am 23. Januar 1585 in Yorkshire in einer Familie von Landadeligen zur Welt. Da die Katholiken in England verfolgt wurden, wurde Mary im Alter von fünf Jahren zu ihrer Großmutter gebracht. Dort konnte sie nicht nur Lesen, Schreiben und…

  • 1595

    Feuer an Lichtmess

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    Ins Elternhaus zurückgekehrt, geriet sie am Lichtmesstag 1595 zusammen mit zwei ihrer Schwestern bei einem Brand in Lebensgefahr. Der Vater, der sie aus dem brennenden Haus retten konnte, fand die drei beim Beten.

  • 1600

    Erstkommunion und Sehnsucht nach dem Ordensleben

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    Eine Reihe von Heiratsanträgen lehnte Mary ab und bereitete sich im Verborgenen auf die Erstkommunion vor. Mit fünfzehn fühlte sie sich zum Klosterleben hingezogen. Aber die Klöster in England waren seit mehr als fünfzig Jahren zerstört. Die Heimat…

  • 1606

    Aufbruch aufs Festland

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    Erst mit 21 Jahren und nachdem nach der Entdeckung der Pulververschwörung eine neue Verfolgungswelle über die Katholiken hereinbrach, durfte sie unter fremdem Namen nach Belgien aufbrechen. In Saint-Omer, damals Zufluchtsort vieler englischer…

  • 1608

    Leben als Klarissin

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    Das Leben als Laienschwester bedeutete, unterwegs zu sein und den Lebensunterhalt für die Schwestern zu erbetteln, statt Schweigen, Gebet und Leben in der Klausur. Deshalb entschloss sie sich, das Kloster zu verlassen und ein eigenes Klarissenkloster…

  • 1609

    Rückkehr nach England

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    Mary lebte eine Weile das Leben, das sie sich erträumt hatte, erkannte dann aber, dass Gott etwas anderes von ihr wollte. Im Herbst 1609 ging sie nach England und arbeitete dort eine Zeit lang für die verfolgten Katholiken, hielt Religionsunterricht…

  • 1610

    Beginn der "Englischen Fräulein"

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    Mit einigen Frauen aus ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis kehrte sie nach Saint-Omer zurück. Sie begannen junge Engländerinnen zu erziehen, die bei ihnen wohnten. Die Gemeinschaft, die noch keinen Namen hatte, nannte man die „Englischen Fräulein“.

  • 1611

    Eine Gemeinschaft nach dem Vorbild der Jesuiten

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    Im Herbst 1611 wurde Mary Ward im Gebet klar, dass sie die Lebensweise des Jesuitenordens wählen sollte. Auf diese Weise konnten die Schwestern die Aufgaben angehen, die ihnen vor Augen standen: Erziehung der Mädchen und Seelsorgehilfe in England.

  • 1615

    Lob von Papst Paul V.

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    Dem zuständigen Bischof Blase von Saint-Omer legte Mary einen ersten Plan für ihren Orden vor. Er ließ 1615 eine verbesserte Version nach Rom schicken. Auf Anordnung von Papst Paul V. wurde ihm geantwortet, das Unternehmen sei lobenswert und zu…

  • 1616

    Gründung in Lüttich und Besuche in England

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    Ende 1616 ging Mary mit einigen Schwestern nach Lüttich, wo sich die Schule bald auch für einheimische Bürgertöchter öffnete. Wiederholt hielt sich Mary Ward in England auf, um in der Seelsorge mitzuhelfen und die Entsendung von Gefährtinnen dorthin…

  • 1619

    Gründungen in Köln und Trier

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    In der Gruppe in Lüttich kam es zum Konflikt, da einige Schwestern die Gemeinschaft dem jeweiligen Ortsbischof unterordnen wollten. Mary dagegen wollte sie direkt dem Papst unterstellen, um eine Tätigkeit über die Diözesangrenzen hinaus zu…

  • 1621

    Erste Audienz bei Papst Gregor XV.

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    Am 18. Oktober brach die Reisegruppe in Lüttich auf, sechs Schwestern, ein Priester, ein weiterer männlicher Begleiter. Sie waren zu Fuß unterwegs und hatten nur zwei Pferde, für das Gepäck und für die jeweils Müdeste. Sie gönnten sich unterwegs nur…

  • 1622

    Gründung einer Mädchenschule in Rom

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    Die drohende Ablehnung durch die Kirche suchte Mary Ward mit Kompromissvorschlägen zu verhindern: Die Klausurfreiheit sollte nur für England, Belgien und Deutschland, für eine bestimmte Zeit und für eine begrenzte Mitgliederzahl gelten. Mitte 1622…

  • 1625

    Gründung in Neapel

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    Mitte 1623 gründete sie eine recht erfolgreiche Niederlassung in Neapel, Anfang 1624 eine nur kurzlebige in Perugia. Papst Urban VIII. ließ im April 1625 die Aufhebung der italienischen Niederlassungen beschließen. In Rom löste die Schließung der…

  • 1627

    Paradeiserhaus in München

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    Vom bayerischen Kurfürsten Maximilian und seiner Gattin wurde Mary Ward sehr gut aufgenommen. Sie stellten das Paradeiserhaus und den Unterhalt für zehn Schwestern bereit. Anfang Mai 1627 begannen die „Müetter und Schwestern di Jesu“ mit dem…

  • 1628

    Beschluss zur Aufhebung

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    Eine Gründung in Wien folgte, die 1628 schon 465 Schülerinnen hatte. Bescheidener blieb die Niederlassung in Bratislava. Am 7. Juli 1628 ließ der Papst, der durch die Neugründungen alarmiert war, die Aufhebung aller Niederlassungen beschließen.…

  • 1629

    Mary Ward wird getäuscht

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    Auch als Mary selbst noch einmal nach Rom kam, sagte man ihr nicht die Wahrheit. Deshalb war sie der Auffassung, dass die Aufhebung der Niederlassungen nicht vom Papst kommen könne, und schrieb an die Schwestern in Lüttich, sie sollten sich der…

  • 1631

    Inhaftierung

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    Wieder zurück in München wurde sie am 7. Februar 1631 verhaftet und im Angerkloster inhaftiert. Noch immer wartete sie auf den Entscheid des Papstes. Ihren Gefährtinnen schrieb sie heimlich Briefe, um sie zu ermutigen: „Es geschieht nur, was Gott…

  • 1632

    Freispruch

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    Vom Vorwurf der Häresie wurden Mary Ward und ihre Gefährtinnen im Mai 1632 freigesprochen. Der Papst erlaubte auch, dass die Engländerinnen gemeinsam wohnen durften. Die 23 Frauen standen auf seiner Almosenliste und erhielten Brot und Wein und…

  • 1635

    Pest in München

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    In München erlebten die Schwestern die Besetzung durch die Schweden und den anschließenden Seuchenausbruch. Am 1. Dezember 1635 erhielten sie vom Kurfürsten die Erlaubnis, wieder Unterricht zu halten.

  • 1639

    Rückkehr nach England

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    Mitte 1637 erhielt Mary die Erlaubnis zur Ausreise aus dem Kirchenstaat. Über Saint-Omer kam Mary Ward im Mai 1639 in London an. Zur Kommunikation mit dem Festland verwendete sie Zitronensaftbriefe. Sie hatte vor, 1641 nach Rom zurückzukehren, doch…

  • 1645

    Der Tod Mary Wards

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    Am 30. Januar 1645 starb Mary Ward im Kreis einiger Getreuen. Das letzte Wort, das sie sprach, war „Jesus“. Die Gefährtinnen in England, München und Rom trugen ihr Werk weiter, getreu dem Auftrag Mary Wards: „Gott wird euch beistehen und helfen; es…