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Gott ist gegenwärtig

Gott ist an allen Orten gegenwärtig, das ist das Credo, das Mary von Ignatius übernommen hat.

Gott ist an allen Orten gegenwärtig, das ist das Credo, das Mary von Ignatius übernommen hat. Und sie verdeutlicht: Er sieht mich nicht wie ein strenger Richter an, der mit Härte blickt, um zu strafen, sondern mit Liebe, in dem Wunsch, mir seine jeweiligen Gnadengaben mitzuteilen.

Gottes liebenden Blick auf sich ruhen zu lassen, ist selbst für jene eine Herausforderung, die nicht mehr unter der Vorstellung des strafenden Richters aufgewachsen sind. Konkret verwirklicht sich Gottes Liebe in der Sehnsucht, sich mitzuteilen, zu helfen, auszustatten, zu beschenken.

Die menschliche Antwort darauf: Sich der Gegenwart Gottes bewusst werden und sie bewusst halten. Dafür erbittet Mary die Hilfe Gottes, weil dies mit menschlichen Mitteln unmöglich zu sein scheint. Ja wenn es nur zu einem Bruchteil gelingt, so kehrt es doch das Leben um in jener Umkehr, die Jesus gepredigt hat, Umkehr zu Gottes Gegenwart und liebendem Blick.

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© Sr. Helena Erler CJ

Diese einfache Erinnerung an Gott reicht aus, um uns in eine Bereitschaft zu Hingabe, Liebe und Mut zu versetzen und zur Sorgfalt, nichts zu tun, was den Augen Gottes missfallen könnte.

Eine Spiritualität, die ohne Verbote auskommt, weil sie mit Hingabe, Liebe und Mut ausstattet, aus der sich dann auch die Bereitschaft ergibt, sich von dem zu lösen, was als disparat und nicht entsprechend erkannt wird.

Im Schweren des Lebens findet Regeneration und Erneuerung statt aus dem Gewärtigsein der Gegenwart Gottes:

Dies wird mir, wenn ich traurig bin, Energie und Kraft geben, wenn ich krank bin, Geduld, wenn niedergeschlagen, Mut, wenn ich ihn verletzt habe, Reue und das Vertrauen, dass mir vergeben wird.

 

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Ignatianische Exerzitien

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