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Vertrauen, auf den Willen Gottes

Für das geistliche Üben werden drei Stationen skizziert: erstens das Bewusstsein der Gegenwart Gottes, zweitens die zärtliche Sorgfalt in der Mitwirkung, drittens die Übereinstimmung mit dem Willen Gottes.

Ziel ist ein großes Vertrauen, dass Gott seinen Willen verwirklichen wird.

Der Wille Gottes entspringt seiner Weisheit. Gott ist weise, sein heiliger Wille soll immer geschehen.

Gott kennt besser als die Menschen die Zusammenhänge, Gott wirkt klarer und machtvoller auf das Ziel hin, ob man es nun Reich Gottes oder Fülle des Lebens nennt.

Schwierig ist es für Mary, die Unkenntnis über den Willen Gottes auszuhalten. Sie glaubt von sich, ohne Ängstlichkeit und ohne Zögern zu gehorchen, außer wenn die Sicherheit fehlte, ob Gott es so haben wollte oder nicht. Habe ich das gefunden, überlasse ich mich mit Leichtigkeit und zufrieden.

Der Wille Gottes steht durchaus nicht dem entgegen, was für den Menschen Glück und Erfüllung ist. Doch bleibt es im menschlichen Leben nicht aus, dass auch Schweres zu tragen ist.

Da erbot ich mich, mit Liebe und Freude zu tragen, was immer an Schwierigkeit oder Widrigem im Tun seines Willens sich ergeben sollte.

Einen Schritt weiter fühlt sie sich bewegt, nichts zu wünschen außer Gottes Willen. Ich sagte innerlich: Weder Leben noch Tod, mein Gott, sondern dein heiliger Wille soll immer an mir erfüllt werden. Was dich als das Beste erfreut, das tu! So kann sie von sich sagen: Ich hatte nun eine größere Liebe zu seinem Willen im Allgemeinen als zu etwas Speziellem.

Sie weiß sich aber auch auf Hilfe angewiesen: Bete, dass ich eines Willens mit dem Gottes bin, und dann wird alles, was geschieht, mir immer als das Beste willkommen sein.

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Ignatianische Exerzitien

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