Impuls zum 23. Februar
Zum 23. Februar
Drei Dinge gefallen mir an einer Person,
die sich um das Geistliche bemüht, sehr gut,
eine positive Natur oder Gestimmtheit,
ein guter Verstand und eine große Neigung zur Tugend.
Eine positive Gestimmtheit ist in unserer Gemeinschaft
aber vor allem notwendig.
Mary Wards
Warum kommen bei Mary Ward
die lebensbejahende Grundhaltung
und der gute Verstand noch
vor dem Streben nach Tugend?
Ist nicht das tatsächliche Verhalten das,
was wirklich zählt?
Es erscheint wie ein doppelter Rahmen,
in den Mary das Handeln eingebettet sehen will:
Der eingeübte Gebrauch des eigenen Verstandes
bewahrt das Tun vor blindem Eifer,
unüberlegten Schritten und abschüssigen Zielen.
Dem Positiven im Denken den Vortritt lassen,
bewahrt vor Misstrauen oder Kleinmut,
Enge oder lebensfeindlicher Strenge.
Daraus entsteht ein harmonischer Dreiklang:
das Positive sehen,
die Dinge in Ruhe bedenken,
im Tun das Richtige und Gute umsetzen.
Mit Gottes Hilfe wird daraus ein Lebensweg.
Text: Sr. Ursula Dirmeier CJ
