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Impulse zu Worten Mary Wards

"Tue Gutes und tue es gut." Diese bekannte Aufforderung unserer Ordensgründerin leitet uns noch immer. Was ihre Worte uns heute sagen können, wie wir sie verstehen und nach ihnen leben können, beleuchtet Sr. Ursula Dirmeier CJ jeweils am 23. eines Monats.

Aktueller Impuls:

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CONGREGATIO JESU

Zum 23. Mai:

Die göttliche Liebe gleicht einem Feuer,
das sich nicht einschließen lässt.
Denn es ist unmöglich,
Gott zu lieben und sich nicht zu bemühen,
seine göttliche Ehre auszubreiten.

Mary Ward

Die göttliche Liebe, das kann zweierlei meinen:
Liebe Gottes zu den Menschen oder Liebe der Menschen zu Gott.
Der darauffolgende Satz legt Letzteres nahe:
Wer Gott liebt, muss es weitersagen, weitergeben,
will andere in Gottes Bann ziehen
und mit dem eigenen Feuer zum Brennen bringen.

Das scheint aber der zweite Schritt zu sein:
Wäre er möglich, ohne den ersten Schritt,
die Liebe Gottes zu seinen Menschen?
Die Liebe Gottes ist ausgegossen
in unseren Herzen (Röm 5,5)
und fließt über
und das Feuer brennt
und lässt sich nicht einschließen.

Und doch, so gewaltig die Bilder sind,
Gott übergeht seine Menschen nicht,
sondern bittet um Zustimmung und Mitwirkung:
Ich bin gekommen, um auf der Erde
ein Feuer anzuzünden;
ich wünschte, es würde schon brennen (Mt 10,34)

Sr. Ursula Dirmeier CJ