Zukunft des ehemaligen Schwesternareals in Mindelheim

Pläne für das Gebäude der Congregatio Jesu in Mindelheim

Ende September erschien in der Mindelheimer Zeitung ein Artikel zur Zukunft des Gebäudes der Congregatio Jesu in Mindelheim. Hier finden Sie die Stellungnahme der Provinzleitung:

Das Institutshaus in Mindelheim.    Foto: Archiv der Congregatio Jesu

Nach dem Rückzug der Schwestern aus Mindelheim im Frühjahr 2019 gab es verschiedene Pläne für das Gebäude dort. Diese sind noch immer im Status von Plänen, es gibt noch keine definitiven Vereinbarungen. Daher hatte die Provinzleitung beschlossen, dass es noch zu früh für eine öffentliche Information sei. Nun können wir aber folgendes bekannt geben:

Die Provinzleitung der Congregatio Jesu – Mitteleuropäische Provinz in München hat entschieden, dass die Pro Secur Vermögenberatung und -verwaltungs GmbH mit Sitz in München und Köln als Generalentwickler für die Immobilien in der Maximilianstr. 61 und 63 in Mindelheim beauftragt wird.

Geplant ist, dass die Pro Secur die Immobilien erwirbt und entwickelt, um diese nach Fertigstellung an kirchliche Investoren weiter zu veräußern. So soll sichergestellt werden, dass die Herz-Jesu-Kapelle weiterhin genutzt werden kann.

Als nächster Schritt wird mit den umfangreichen Planungen begonnen. So will man u. a. prüfen, ob im Innenhof des Schwesternareals ein Gebäude mit einer Tiefgarage errichtet werden könnte.

Das in den Räumen untergebrachte Maria-Ward-Internat mit offener Ganztagsschule bleibt unter der Trägerschaft des Kolping Bildungswerkes weiterhin erhalten.

Alle Beteiligten hoffen, dass die zahlreichen Ideen und umfangreichen Planungen um die Jahreswende abgeschlossen sind und möglichst bald mit der konkreten Umsetzung begonnen werden kann.

Erste Neuerung ist, dass in einigen Räumen im Erdgeschoss des ehemaligen Schwesternhauses vorübergehend eine Kinderkrippe eingezogen ist. Dort werden zunächst neun Kinder betreut, später sollen 15 Kinder und ihre Erzieherinnen dort Platz finden.