Katholikentag in Würzburg – besondere Tage für die Maria Ward Schule

Nicht nur am Stand der ignatianischen Gemeinschaften, bei dem die Congregatio Jesu mitvertreten war, sondern auch an der Maria Ward Schule in Würzburg war einiges los beim Katholikentag. Die Schule hat für 2025/26 das Jahresmotto „Du findest den Weg nur, wenn du dich auf den Weg machst“ gewählt. Annette Haseneder, Bildungsreferentin und Schulkoordinatorin, besuchte auf Einladung der Direktorin Frau Birgit Thum-Feige verschiedene Klassen der Schule und ganz spontan ergaben sich viele Anknüpfungspunkte und Themen. Unsere Gespräche kreisten um Klassenfahrten, andere Maria Ward Schulen in Bayern, Deutschland, Europa und weltweit, ein Mary-Ward-Quiz, eine weit gereiste Thermosflasche und vieles mehr.

Der Katholikentag war die Gelegenheit, das letztjährige Schuldrama „Könnt‘ ich doch woanders sein“ von Ulrich Feige in gekürzter Fassung auf einer großen Bühne auf dem Marktplatz in Würzburg zu präsentieren. Schülerinnen verschiedener Klassen spielten, sangen und tanzten, das Publikum war mit großem Interesse dabei. In dem Stück wird die Suche nach dem gelungenen Leben thematisiert – und dass die schnellen Versprechungen (Schönheit, Medienkonsum und vieles mehr) kein wirkliches Glück bringen. Trotz des einsetzenden Regens blieb die Menge stehen und die Mädchen mit ihren engagierten Lehrkräften genossen den großen Applaus am Ende ihrer vielseitigen Darbietung.

Mary Ward war – zusammen mit Maria von Magdala – weiterhin Hauptperson in dem Theaterstück „…die Stimme des Anfangs hören“ von Gabriele Netal-Backöfer, das 2024 durch die Maria Ward Schule Nürnberg Premiere hatte; hier auf dem Katholikentag wurde es durch eine Chor- und Musicalgruppe aus Bamberg aufgeführt.

 

Text und Fotos: Annette Haseneder