Neuburg: Ablegung des 4. Gelübdes am Maria-Ward-Tag

 

Der Maria-Ward-Tag war heuer für uns in Neuburg ein dreifaches Fest: Todestag unserer Mary Ward nach einer reichen Gebetswoche, 88. Geburtstag unserer Sr. Moderata und Ablegung des 4. Gelübdes durch Sr. Jerne Szilvay.

Es war eine ganz besondere Freude für die ganze Kommunität, dass sich unsere Sr. Jerne, die seit dem Herbst mit uns lebt, durch diesen feierlichen Akt noch tiefer in die Congregatio Jesu und in unsere Gemeinschaft in Neuburg eingegliederte. Oberin Sr. Barbara hatte sie auf diesen Tag vorbereitet. Provinzoberin Sr. Cosima, in deren Hände sie diese besondere Bereitschaft zum Sendungsgehorsam ablegte, verband mit ihrer Anwesenheit auch ihren Abschiedsbesuch in Neuburg.

Pfarrer Kohler aus der Pfarrei St. Peter legte auf anschauliche Weise das Weinstockgleichnis aus: Er führte uns vor Augen, wie sich besonders junge Menschen wie „amputiert“ fühlen, wenn sie einmal ohne Smartphone sind, wenn sie also nicht „connected“ sind. So kann auch unser spirituelles Leben nicht ohne die Verbindung zu Christus, dem Weinstock existieren: „Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch.“ – Vor der Gelübdeablegung „super hostiam“ drückten wir gemeinsam mit Sr. Jerne diese Hingabe und sogleich Bitte aus, wenn wir sangen: „Nimm mich, wie ich bin. Ruf dein Bild hervor in mir. Setz dein Siegel auf mein Herz und leb in mir.“

Wir sind dankbar, dass uns Sr. Jerne durch ihre Entscheidung, das 4. Gelübde abzulegen, dieses Erlebnis beschert hat. In den Fürbitten wandten wir uns für sie an den Herrn: Wir bitten für unsere Sr. Jerne um reiche Gnade, Gesundheit, Wegsicherheit und innere Freude.“

Text und Bilder: Congregatio Jesu Neuburg