Mary Ward, die Gründerin der Congregatio Jesu

Der Name der Gemeinschaft veränderte sich in den vierhundert Jahren ihrer Geschichte – Matres der Societas Jesu, Englische Fräulein, Institut Mariä, Institutum Beatae Mariae Virginis, Maria-Ward-Schwestern, Congregatio Jesu – der Bezug zur Gründerin blieb.
Ihre spannende Lebensgeschichte von 1585 – 1645 finden Sie auf sieben Seiten skizziert, ergänzt durch einige Bücherhinweise.
Dazu kommen Ausschnitte aus einer Lebensgeschichte besonderer Art, aus dem „Gemalten Leben“, einer Reihe von 50 Ölgemälden im Institut der Congregatio Jesu in Augsburg (Fotos: Studio Tanner, Nesselwang; Bildrechte: Zentrum Maria Ward, Augsburg)

Mary Ward hat keine langen Abhandlungen verfasst, aber in ihren Aufzeichnungen und Briefen prägnante Formulierungen für ihr Lebenswissen gefunden.
Hier finden Sie jede Woche neu einen Satz von Mary Ward, ergänzt durch einen Impuls zum Weiterdenken.

 

Impuls der Woche

Zum 23. März

Fröhlichkeit in dieser Zeit ist

der Gnade am nächsten.

Mary Ward

Diese Zeit Mary Wards war schwere Zeit:
Unverständnis hier – bittere Armut dort.

Die natürliche Reaktion darauf sind Seufzer und Klagen
und sicher nicht Fröhlichsein und Lachen.
Da muss etwas anderes im Spiel sein:

Durchbruch einer tieferen Quelle,
die – diese Zeit mitreißend –
zu einem anderen, heileren Leben quillt.

Gnade meint, es muss nicht oder nicht allein aus eigener Kraft geschehen.
Gnade meint, man dürfe mit einer größeren Kraft rechnen.
Gnade meint, man könne sich vom Lachen Gottes anstecken lassen.

Fröhlichkeit kommt gleich nach der Gnade,
Fröhlichkeit kommt der Gnade am nächsten,
Fröhlichkeit ist die Zwillingsschwester der Gnade,
Fröhlichkeit aus Gnade,
Fröhlichkeit, die erste Tochter der Gnade?