Mary Ward, die Gründerin der Congregatio Jesu

Der Name der Gemeinschaft veränderte sich in den vierhundert Jahren ihrer Geschichte – Matres der Societas Jesu, Englische Fräulein, Institut Mariä, Institutum Beatae Mariae Virginis, Maria-Ward-Schwestern, Congregatio Jesu – der Bezug zur Gründerin blieb.
Ihre spannende Lebensgeschichte von 1585 – 1645 finden Sie auf sieben Seiten skizziert, ergänzt durch einige Bücherhinweise.
Dazu kommen Ausschnitte aus einer Lebensgeschichte besonderer Art, aus dem „Gemalten Leben“, einer Reihe von 50 Ölgemälden im Institut der Congregatio Jesu in Augsburg (Fotos: Studio Tanner, Nesselwang; Bildrechte: Zentrum Maria Ward, Augsburg)

Mary Ward hat keine langen Abhandlungen verfasst, aber in ihren Aufzeichnungen und Briefen prägnante Formulierungen für ihr Lebenswissen gefunden.
Hier finden Sie jede Woche neu einen Satz von Mary Ward, ergänzt durch einen Impuls zum Weiterdenken.

 

Spirituelle Impulse

Zum 23. November:

Der Kirche dienen
durch den Einsatz für das Wohl der Menschen –
mit allen Mitteln, die Frauen zur Verfügung stehen –
zur größeren Ehre Gottes.

Mary Ward

 

 

Das ist der beste Dienst für die Kirche:
sich dafür einsetzen, dass die Menschen bekommen,
was sie brauchen, um leben zu können
auf den verschiedenen Ebenen, die zum Leben gehören.

Mit allen Mitteln, die Frauen zur Verfügung stehen,
das könnte als Einschränkung gelesen werden,
muss es aber nicht.

Frauen stehen viele verschiedene Mittel zur Verfügung,
manche davon sind vielleicht spezifisch,
und die Kirche sollte nicht darauf verzichten.

Die Gloria Gottes ist der lebendige Mensch,
schrieb Irenäus von Lyon.
Dem größeren Leben von Menschen dienen ist
folglich nichts anderes als Verherrlichung dieses Gottes.