Mary Ward, die Gründerin der Congregatio Jesu

Der Name der Gemeinschaft veränderte sich in den vierhundert Jahren ihrer Geschichte – Matres der Societas Jesu, Englische Fräulein, Institut Mariä, Institutum Beatae Mariae Virginis, Maria-Ward-Schwestern, Congregatio Jesu – der Bezug zur Gründerin blieb.
Ihre spannende Lebensgeschichte von 1585 – 1645 finden Sie auf sieben Seiten skizziert, ergänzt durch einige Bücherhinweise.
Dazu kommen Ausschnitte aus einer Lebensgeschichte besonderer Art, aus dem „Gemalten Leben“, einer Reihe von 50 Ölgemälden im Institut der Congregatio Jesu in Augsburg (Fotos: Studio Tanner, Nesselwang; Bildrechte: Zentrum Maria Ward, Augsburg)

Mary Ward hat keine langen Abhandlungen verfasst, aber in ihren Aufzeichnungen und Briefen prägnante Formulierungen für ihr Lebenswissen gefunden.
Hier finden Sie jede Woche neu einen Satz von Mary Ward, ergänzt durch einen Impuls zum Weiterdenken.

 

Spirituelle Impulse

Anwesend bei Gott
und anwesend bei mir selbst:
aufmerksam auf das, was begegnet,
und handelnd oder sprechend,
wie es erforderlich ist.

Mary Ward

Eine doppelte Aufmerksamkeit,
Anwesenheit, Gegenwart,
sowohl – als auch,
wie die zwei Seiten
eines Blattes.

Sie ist Grundlage,
Voraussetzung, Ermöglichung
einer dritten Aufmerksamkeit
auf das, was begegnet und geschieht,
auf Umwelt und Mitwelt,
Außen und Anders –

um zu antworten;
zu sprechen, zu handeln,
zu reagieren,
wie das doppelte Innen
anregt und bewegt.